Die IDE erweitern

Aus RAD Studio (Deutsch)
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Mit der Open Tools API (kurz Tools API) können Sie die IDE um eigene Menübefehle, Schaltflächen in der Schalterleiste, dynamische Experten zur Formularerstellung usw. erweitern. Die Tools API umfasst mehr als 100 Interfaces (abstrakte Klassen) zur Steuerung der IDE. Sie erhalten damit u.a. Zugriff auf folgende Elemente der IDE: Hauptmenü, Schalterleisten, zentrale Aktions- und Bildliste, internen Puffer des Quelltext-Editors, Tastaturmakros und Bindungen, Formulare und deren Komponenten im Formular-Editor, Debugger und den darin aktiven Prozess, Programmierhilfe, Meldungsanzeige, To-Do-Listen.

Die Nutzung der Tools API ist einfach: Sie erstellen Klassen, die bestimmte Interfaces implementieren, und rufen Dienste anderer Interfaces auf. Der entsprechende Quelltext muss compiliert und zur Entwurfszeit als Entwurfszeit-Package oder DLL in die IDE geladen werden. Eine IDE-Erweiterung ist somit vergleichbar mit der Erstellung eines Eigenschafts- oder Komponenten-Editors. Sie sollten sich dazu mit dem Einsatz von Packages (siehe Packages und Komponenten) sowie mit dem Registrieren von Komponenten (siehe Komponenten zur Entwurfszeit verfügbar machen) auskennen.

Anmerkung:  Zur Nutzung der Tools API müssen Sie mit Laufzeit-Packages linken und sicherstellen, dass das "Design-IDE"-Package sich bei den Packages befindet, mit denen Sie linken. In der IDE verwenden Sie dazu das Dialogfeld Projekt > Optionen > Packages. In der Befehlszeile müssen Sie -LUdesignide an dcc32.exe übergeben.

Die folgenden Themen beschreiben, wie Sie die Tools API verwenden:

Siehe auch

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