Arbeiten mit INI-Dateien und der Registrierung
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Viele Anwendungen speichern ihre Konfigurationsinformationen in INI-Dateien. VCL/RTL umfasst zwei Klassen zum Arbeiten mit INI-Dateien: TIniFile und TMemIniFile. Der Vorteil von INI-Dateien ist ihre Plattformunabhängigkeit; zudem können sie einfach gelesen und bearbeitet werden. Nähere Informationen über diese Klassen finden Sie unter TIniFile und TMemIniFile verwenden.
Viele Windows-Anwendungen verwenden statt INI-Dateien die Windows-Systemregistrierung. Es handelt sich dabei um eine zentrale hierarchische Datenbank, in der die Anwendungen ihre Konfigurationsinformationen speichern. Die VCL verfügt über Klassen zur Benutzung dieser Datenbank. Zwei dieser Klassen, TRegistryIniFile und TRegistry, werden hier besprochen, weil sie den Klassen für INI-Dateien sehr ähnlich sind.
TRegistryIniFile ist bei der plattformübergreifenden Entwicklung nützlich, weil sowohl diese Klasse als auch die Klassen zur Bearbeitung von INI-Dateien von derselben Klasse (TCustomIniFile) abgeleitet sind. Sofern Sie sich auf deren Methoden beschränken, wird Ihre Anwendung wenig zusätzlichen plattformspezifischen Quelltext benötigen, um auf beiden Systemen einsetzbar zu sein. TRegistryIniFile wird unter TRegistryIniFile verwenden erläutert.
Für Anwendungen, die nicht plattformübergreifend sein müssen, können Sie die Klasse TRegistry benutzen. Die Eigenschaften und Methoden dieser Klasse orientieren sich mehr an der Organisationsstruktur der Systemregistrierung, da TRegistry nicht zu den Klassen für ini-Dateien kompatibel sein muss. TRegistry wird unter TRegistry verwenden erläutert.