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DCC32.EXE: Der Delphi-Befehlszeilen-Compiler

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DCC32.EXE ist der Befehlszeilen-Compiler von Delphi (Object Pascal).

Inhaltsverzeichnis

Versionen des Delphi-Befehlszeilen-Compilers

  • Der Delphi-(Object Pascal-)Befehlszeilen-Compiler für 32-Bit-Windows ist DCC32.exe, der in diesem Thema beschrieben wird.
  • Der plattformübergreifende Delphi-Compiler für 64-Bit-Windows ist DCC64.exe.
  • Der plattformübergreifende Delphi-Compiler für Mac OS X ist DCCOSX.exe.

Anzeigen der Befehlszeilenhilfe

Um die Hilfe für die Befehlszeile anzuzeigen, geben Sie Folgendes ein:

dcc32

oder:

dcc32 -h

oder:

dcc32 -help


Beispiel

 C:\>dcc32
 Embarcadero Delphi für Win32 Compiler-Version 23.0
 Copyright (c) 1983,2011 Embarcadero Technologies, Inc.
 
 Syntax: dcc32 [Optionen] Dateiname [Optionen]
 
   -A<unit>=<alias> = Unit-Alias setzen 
   -B = Alle Units erzeugen             
   -CC = Ziel: Konsole                  
   -CG = Ziel: GUI                      
   -D<syms> = Bedingungen definieren    
   -E<path> = EXE/DLL-Ausgabeverzeichnis
   -F<offset> = Fehlersuche         
   -GD = Detaillierte Map-Datei         
   -GP = Map-Datei mit publics          
   -GS = Map-Datei mit Segmenten        
   -H = Ausgabe von Hinweismeldungen    
   -I<paths> = Include-Verzeichnisse    
   -J = .obj-Dateien generieren         
   -JPHNE = C++ .obj-Datei, .hpp-Datei, im Namespace erzeugen, alles exportieren
   -JL = Package-.lib, -.bpi und alle .hpp-Dateien für C++ erzeugen
   -K<addr> = Image-Basisadresse        
   -LE<path> = Package .bpl-Ausgabeverzeichnis
   -LN<path> = Package .dcp-Ausgabeverzeichnis
   -LU<package> = Package verwenden       
   -M = Modifizierte Units erzeugen        
   -N0<path> = Unit .dcu-Ausgabeverzeichnis
   -NH<path> = Unit .hpp-Ausgabeverzeichnis
   -NO<path> = Unit .obj-Ausgabeverzeichnis
   -NB<path> = Unit .bpi-Ausgabeverzeichnis
   -NS<namespaces> = Namespace-Suchpfad
   -O<paths> = Objektverzeichnisse         
   -P = Auch nach 8.3-Dateinamen suchen    
   -Q = Ohne Meldung compilieren (Quiet)   
   -R<paths> = Ressourcenverzeichnisse     
   -U<paths> = Unit-Verzeichnisse          
   -V = Debug-Information in EXE           
   -VR = Externe Fehlersuche gen.         
   -VT = Debug-Informationen in TDS   
   -W[+|-|^][warn_id] = Ausgabe von Warnmeldungen
   -Z = Ausgabe nie zu erstellender DCPs   
   -$<dir> = Compiler-Direktive            
   --help = Diesen Hilfebildschirm anzeigen
   --version = Name und Version anzeigen   
   --codepage:<cp> = Codierung für Quelltextdatei festlegen
   --default-namespace:<namespace> = Namespace setzen
   --depends = Unit-Abhängigkeitsinformationen ausgeben
   --doc = XML-Ausgabedokumentation 
   --drc = Ausgabe-Ressourcenstring .drc-Datei
   --no-config = Standard-dcc32.cfg-Datei nicht laden
   --description:<String> = Beschreibung für ausführbare Datei festlegen
   --inline:{on|off|auto} = Inlining von Funktionen steuern
   --peflags:<Flags> = Zusätzliches Flags-Feld für PE-Header setzen
   --peoptflags:<Flags> = Zusätzliches Feld für optionale Flags für PE-Header setzen
   --peosversion:<Haupt>.<Neben> = BS-Versionsfelder in PE-Header setzen (Vorgabe: 5.0)
   --pesubsysversion:<Haupt>.<Neben> = Untersystem-Versionsfelder in PE-Header setzen (Vorgabe: 4.0)
   --peuserversion:<Haupt>.<Neben> = Benutzer-Versionsfelder in PE-Header setzen (Vorgabe: 0.0)
 Compiler-Schalter: $<buchst><status> (Vorgabewerte siehe unten)
   A8  Ausgerichtete Record-Felder       
   B-  Vollst.  boolesche Auswertung     
   C+  Zur Laufzeit Bedingungen auswerten
   D+  Debug-Information                 
   G+  Importierte Datenreferenzen verw. 
   H+  Standardmäßig lange Strings verw. 
   I+  Ein-/Ausgabeprüfung               
   J-  Strukt. Consts (Schreibzugriff)   
   L+  Lokale Debug-Symbole              
   M-  Laufzeit-Typinfo (RTTI)           
   O+  Optimierung                       
   P+  Offene String-Parameter        
   Q-  Integer-Überlaufprüfung        
   R-  Bereichsüberprüfung            
   T-  Typisierter @-Operator         
   U-  Pentium(tm)-sichere Division   
   V+  Strenge Prüfung von var-Strings
   W-  Stack-Frames erzeugen          
   X+  Erweiterte Syntax              
   Y+  Symbolinformation              
   Z1  Mindestgröße für Enum-Typen    
 Stack-Größe: -$M<minStack[,maxStack]> (Standard 16384,1048576)


Erstellen von C++-Dateien aus DCC32

Es gibt zwei Möglichkeiten, .hpp-Dateien und die anderen Dateien zu erzeugen, die C++ zur Verwendung von Delphi-Quellcode benötigt:

  • Mit der Option -JL für die .dpk-Dateien. Diese Option erzeugt .lib-, .bpi- und .bpl-Dateien (.obj-Informationen werden in die .lib gelinkt) für das Package und .hpp-Dateien für alle Units in dem Package.
  • Mit der Option -JPHNE für die .pas-Datei. Diese Option ist hilfreich, wenn Sie nur eine einzelne Unit (.pas-Datei) benötigen.

Erzeugen von Debug-Infos

Die Option -V (Debug-Info erzeugen) hat mehrere Unteroptionen:

  • -V – Debug-Info in der .exe-Datei erzeugen
  • -VN – Debug-Info mit Namespace- oder Unit-Gültigkeitsbereichsnamen erzeugen
  • -VR – Debug-Info in .rsm-Datei erzeugen (setzen Sie für Delphi die Option Mit externen Debug-Symbolen auf der Seite Projekt > Optionen > Delphi-Compiler > Linken)
  • -VT – Debug-Info in .tds-Datei erzeugen (setzen Sie für C++ die Option Debug-Informationen in separate TDS-Datei ausgeben auf der Seite Projekt > Optionen > Delphi-Compiler > Linken)

Die Option -VN legt nicht fest, wo die Debug-Informationen erzeugt werden. Um beispielsweise Debug-Informationen in der .exe-Datei zu erzeugen und die Namespace- oder Unit-Gültigkeitsbereichsinformationen einzubeziehen, müssen Sie in dem DCC32-Befehl zwei Optionen angeben:

-V -VN

Siehe auch

In anderen Sprachen