Anzeigen: Delphi C++
Anzeigeeinstellungen

Erweiterungen von mit RAD Studio erzeugten Dateien

Aus RAD Studio
Wechseln zu: Navigation, Suche

Nach oben zu Befehlszeilenoptionen und Dateierweiterungen - Index

Die folgende Tabelle enthält die Erweiterungen der von RAD Studio erzeugten Dateien.

Hinweis: Für MSBuild müssen die Erweiterungen aller Projektdateien auf "proj" enden (d.h., MSBuild verwendet die Maske *.*proj).
Dateierweiterung Beschreibung
a

Statische Bibliotheksdatei (ELF-Format), die entweder vom BCC64-Compiler oder vom BCCOSX-Compiler erzeugt wird. Siehe:

bdsproj

Projektoptionsdatei für BDS 2006 und früher (wurde durch .dproj und .cbproj ersetzt).

bdsgroup

Projektgruppen für BDS 2006 und früher.

bpi

Importbibliothek für ein Delphi- oder C++Builder-Package. Beim Compilieren für die Zielplattform Mac OS X können Sie eine .bpi-Datei linken, aber die auf dem Mac weiterzugebende Datei ist eine .dylib-Datei.

bpk

Quelltextdatei für ein C++Builder-Package; erzeugt beim Compilieren und Linken eine .bpl-Datei.

bpl

Ein compiliertes Delphi-Package oder ein compiliertes C++-Package (siehe auch .dpk).

cbproj

C++-Projektdatei. Enthält die aktuellen Einstellungen für Projektoptionen, wie z.B. Compiler- und Linker-Einstellungen, Verzeichnisse, bedingte Direktiven und Befehlszeilenparameter. (Setzen Sie diese Optionen mit dem Menübefehl Projekt > Optionen.) Erzeugt beim Compilieren eine .exe-, .dll- oder .ocx-Datei.

cfg

Projektkonfigurationsdateien, die beim Compilieren von der Befehlszeile aus verwendet werden:

  • dcc32.cfg für dcc32.exe
  • dcc64.cfg für dcc64.exe
  • dccosx.cfg für dccosx.exe

Bei 32-Bit-Windows sucht der Compiler beispielsweise nach einer dcc32.cfg-Datei im Compiler-Verzeichnis, dann nach dcc32.cfg im aktuellen Verzeichnis und schließlich nach Projektname.cfg im Projektverzeichnis. Sie können in der Befehlszeile dcc32 Projektname eingeben und das Projekt mit denselben Optionen wie in der IDE compilieren.

cgi

Die Datei CG32.cgi enthält die Konfigurationsinformationen für CodeGuard, einem Hilfsprogramm zur Verfolgung von Speicherüberschreibungen in statisch gelinkten ausführbaren C++-Dateien. Siehe CodeGuard verwenden.

cgl

CodeGuard erzeugt eine Protokolldatei, <Projektname>.cgl. Siehe Überblick zu CodeGuard

cpp

C++-Quelltextdatei.

csm

Vorcompilierte C++-Header-Datei in früheren Versionen von C++Builder, wie z.B. C++Builder 5.

dci

Enthält Code Insight-Änderungen, die Sie in der IDE vorgenommen haben.

dcp

Delphi-Komponenten-Package. Enthält alle Compilier- und Link-Informationen für ein Delphi-Package, vergleichbar mit einer .dcu-Datei, die diese Informationen für eine .pas-Datei enthält. Verwenden Sie diese Datei, wenn Sie Anwendungen mit Laufzeit-Packages erzeugen. Die .dcp-Datei wird nur beim Compilieren verwendet und ist zur Laufzeit nicht erforderlich. Siehe auch bpl.

dcu

Compilierte Delphi-Unit. Eine Zwischendatei des Compilers, die für jeden Quelltext einer Win32-Unit erzeugt wird. Sie müssen diese binären Dateien nicht öffnen oder mit Ihrer Anwendung weitergeben. Die Datei .dcu aktiviert das schnelle Compilieren und Linken. Sie können eine Delphi-Anwendung für jede unterstützte Zielplattform mit .dcu-Dateien linken.

delphi.dct

In der IDE vorgenommene Änderungen der Komponentenvorlagen.

deployproj

Konfigurationsdatei des Bereitstellungs-Managers für Ihr Projekt.

dfm

Eine Windows VCL-Formulardatei.

dll

Eine dynamisch gelinkte Bibliotheksdatei. Weitere Informationen finden Sie unter Packages und DLLs erstellen.

dpk

Die Quelltextdatei für ein Delphi-Package. Erzeugt beim Compilieren eine .bpl-Datei. Diese Datei wird nur durch die IDE bearbeitet, nicht manuell.

dpr

Delphi-Projektquelltextdatei; erzeugt beim Compilieren eine .exe-, .dll- oder .ocx-Datei.

dproj

Von der IDE erzeugte Delphi-Projektdatei. Enthält die aktuellen Einstellungen für Projektoptionen, wie z.B. Compiler- und Linker-Einstellungen, Verzeichnisse, bedingte Direktiven und Befehlszeilenparameter. Legen Sie diese Optionen mit dem Menübefehl Projekt > Optionen fest. Diese Datei wird nicht beim Compilieren eines Projekts von der Befehlszeile aus mit dem Befehlszeilen-Compiler verwendet.

drc

Delphi-Datei mit Ressourcenstrings.

dres

Compilierte Delphi-Ressourcendatei. Diese Erweiterung wird beim Hinzufügen einer Ressource zu dem Projekt, wie z.B. einem Symbol oder einem Bild, verwendet. Die .dres-Datei wird nur beim Linken verwendet.

dsk

Datei zum Speichern des Projekt-Desktops, wenn im Dialogfeld Tools > Optionen > Umgebungsoptionen die Option Projekt-Desktop automatisch speichern aktiviert ist.

dst

Datei zum Speichern der Desktop-Schnelleinstellung, die im Kombinationsfeld Desktop in der IDE-Symbolleiste festgelegt ist.

dylib

Eine dynamische Bibliothek (.dll) oder ein Package (.bpl), compiliert für die Mac OS X-Plattform. Siehe Plattformübergreifende Anwendungen - Index und Ausgabedateien für plattformübergreifende Ziele.

dylib.rsm

Datei mit externen Debug-Symbolen für Delphi für Mac OS X. Siehe .rsm.

entitlements

Diese Datei definiert eine Reihe spezifischer Funktionen oder Sicherheitsberechtigungen, die für Ihre Anwendung erforderlich sind. Diese Datei wird für Mac OS X-Anwendungen erzeugt, und der Inhalt wird auf Grundlage Ihrer Projektkonfigurationen erzeugt. Siehe Berechtigungsliste.

exe

Ausführbare Windows-Datei.

exe.incr

Inkrementelle Build-Informationen.

fmx

FireMonkey-Formulardatei. Siehe Erstellen einer FireMonkey-Anwendung.

groupproj

Projektgruppe.

h

C++-Header-Quelltextdatei.

Vorcompilierte C++-Header-Datei in neueren Versionen von C++Builder, wie z.B. C++Builder 2010. pch<n>.h wird beispielsweise vom Experten für vorcompilierte Header erzeugt, und C++Builder XE3 generiert eine <Projekt>PCH<n>.h-Standarddatei für jedes neue C++-Projekt.

hpp

Von Pascal erzeugte C++-Header-Datei.

i

C++-Präprozessorausgabe (wird nicht standardmäßig gespeichert). Jede .cpp-Datei und alle enthaltenen Header werden vom Präprozessor in eine .i-Datei eingefügt.

identcache

Informationen für das Refactoring.

il?

Inkrementelle C++-Link-Statusdatei.

info.plist

Eigenschaftslistendatei (siehe plist) mit wichtigen Konfigurationsinformationen für Mac OS X-, iOS-Geräte- und iOS-Simulator-Anwendungen. Der Inhalt dieser Datei wird aus mehreren Quellen erstellt, wie der Projektkonfiguration (siehe Versionsinformationen), den Compilieroptionen (siehe "Niedrigste unterstützte iOS-Version" in Linken) oder dem SDK.

ipa

Anwendungsarchivdatei für eine iOS-App. Wird für die Build-Typen Ad-hoc und App Store erzeugt. Siehe Bereitstellen von iOS-Anwendungen für die Ad-hoc-Weitergabe und Bereitstellen von iOS-Anwendungen für die Übermittlung an den App Store.

lib

Kann Folgendes sein:

local

Benutzerspezifische Projektoptionen.

map

Map-Datei für Funktions- und Adresstabellen in einer vom Linker erzeugten ausführbaren Datei.

nfn

Eine Datei, die von den Übersetzungs-Tools verwaltet wird. Sie enthält übersetzte Strings und andere Daten, die im Translation-Manager angezeigt werden. Für jedes Formular in der Anwendung und für jede Zielsprache wird eine separate .nfn-Datei verwaltet.

o

Compilierte C++-Objektdatei oder compilierte Übersetzungs-Unit, eine Zwischendatei, die vom Linker zum Erzeugen der ausführbaren Datei verarbeitet wird; analog zu einer .OBJ-Datei. Die Erweiterung .O wird für Objektdateien verwendet, die von den folgenden Tools erzeugt werden:

  • BCC64 (für die 64-Bit-Windows-Zielplattform)
  • BCCOSX (für die Mac OS X-Zielplattform)

Delphi (DCC32, DCC64, DCCOSX und DCCIOSARM) kann C++-Objektdateien erzeugen (d.h. entweder .O für die 64-Bit-Windows- oder Mac OS X-Plattform oder .OBJ für ein 32-Bit-Windows-Ziel). Zum Erzeugen von C++-Objektdateien in Delphi müssen Sie ein C/C++ .obj/.lib-Ausgabeverzeichnis angeben und die C++-.obj-Erzeugung bei der Option Erzeugung der C/C++-Ausgabedatei auf der Seite Ausgabe - C/C++ in den Projektoptionen aktivieren.

obj

Compilierte C++-Objektdatei oder compilierte Übersetzungs-Unit, eine Zwischendatei, die vom Linker zum Erzeugen der ausführbaren Datei für die 32-Bit-Windows-Zielplattform verarbeitet wird; anlog zu einer .O-Datei auf 64-Bit-Windows- und OS X-Zielplattformen. Die Erweiterung .OBJ wird für von BCC32 erzeugte Objektdateien für die 32-Bit-Windows-Zielplattform verwendet. Die Erweiterung .O wird für von BCC64, BCCOSX, DCC64 und DCCOSX erzeugte Daten verwendet.

Jede .cpp-Datei und alle enthaltenen Header werden in eine .obj-Datei compiliert.

Delphi (DCC32, DCC64 und DCCOSX) kann C++-Objektdateien erzeugen (d.h. entweder .o für die 64-Bit-Windows- oder Mac OS X-Plattform oder .obj für die 32-Bit-Windows-Zielplattform). Zum Erzeugen von C++-Objektdateien in Delphi müssen Sie ein C/C++ .obj/.lib-Ausgabeverzeichnis angeben und die C++-.obj-Erzeugung bei der Option Erzeugung der C/C++-Ausgabedatei auf der Seite Ausgabe - C/C++ in den Projektoptionen aktivieren.

ocx

Vom ActiveForm-Experten erstellte OLE Control eXtension (OCX).

optset

Benannte Optionsgruppendatei, in der Konfigurationsoptionen für jedes Projekt gespeichert werden. Siehe Übersicht über Optionsgruppen.

otares

Datei mit unbekannten Ressourcen, die beim Upgrade eines Projekts einer früheren Version (nicht XE2) erzeugt werden. (Unbekannte Ressourcen sind Ressourcen, die nicht in der Build-Konfiguration enthalten sind, wie Versionsinformationen, Symbole, Manifest oder Stile.)

pas

Delphi-(Pascal-)Quelltextdatei.

pdb

Debug-Symbolinformationsdatei für Microsoft Windows für .NET.

plist

Eigenschaftslistendatei. Eigenschaftslisten werden für Mac OS X-, iOS-Geräte- und iOS-Simulator-Zielplattformen erzeugt. Siehe Compilieren und Erzeugen von plattformübergreifenden Anwendungen.

profile

Ein Verbindungsprofil, das die Verbindung mit dem auf einem Remote-System ausgeführten "Platform Assistant" für die plattformübergreifende Anwendungsentwicklung beschreibt.

res, rc

Compilierte und nicht compilierte Ressourcendateien.

ridl

RIDL (Restricted Interface Definition Language). Textbasierte Datei, die vom Typbibliothekseditor verwendet wird.

rps

Alte Erweiterung für ein ITE/ETM-Übersetzungswörterbuch; wird für den schreibgeschützten Zugriff unterstützt. Übersetzungswörterbücher werden jetzt als .tmx-Dateien gespeichert.

rsp

Antwortdatei, die vom C++-Linker verwendet wird.

rsm

Datei mit externen Debug-Symbolen für Delphi für das Remote- und plattformübergreifende Debugging. Wird mit der Option Mit externen Debug-Symbolen auf der Seite Projekt > Optionen > Delphi-Compiler > Linken aktiviert. Für C++ (32-Bit-Windows und OS X) lautet die Dateierweiterung für die externe Debug-Symboldatei .tds; für C++ (64-Bit-Windows) werden die Debug-Informationen in der ausführbaren Datei erzeugt.

sdk

Ein SDK, das eine Zielplattform und eine Kombination von Dateien beschreibt, die zum Erzeugen von Anwendungen für diese Plattform erforderlich sind.

style

FireMonkey-Stildatei. Siehe Anpassen von FireMonkey-Anwendungen mit Stilen.

sym

Symboldatei. C++Builder ordnet mit tlibimp.sym Symbolnamen in Typbibliotheken zu. Weitere Informationen finden Sie unter Zuordnung von Symbolnamen in einer Typbibliothek.

targets

Targets-Datei, eine MSBuild-konforme XML-Datei, die Sie Ihrem Projekt hinzufügen, damit der Build-Prozess angepasst werden kann. Sie enthält MSBuild-Skripte und andere Informationen.

tds

Debug-Symboldatei für C++ (32-Bit-Windows und OS X). Wird in C++-Anwendungen folgendermaßen aktiviert:

Wird für C++-Module in Delphi-Anwendungen mit der Option -VT (Debug-Informationen in separate TDS-Datei ausgeben) auf der Seite Linken aktiviert.
Bei 64-Bit-Windows erzeugt der C++-Compiler Debug-Information in der ausführbaren Datei.
Bei Delphi lautet die Dateierweiterung für Dateien mit externen Debug-Symbolen .rsm.

tgproj

Modellierungs-Designprojekt.

tlb

Typbibliothek.

tmx

Im Übersetzungswörterbuch werden Daten im XML-Format in einer .tmx-Datei gespeichert. Bei Bedarf können unterschiedliche Wörterbücher durch Speichern von mehreren .tmx-Dateien angelegt werden. Siehe Lokalisieren von Anwendungen mit dem Translation-Manager.

todo

Die To-Do-Liste des Projekts.

tvsconfig

Konfigurationsdatei für die Modellierung.

txvpck, txvcls

Informationen für Modelldiagramme.

vsf

VCL-Stildatei, die auf der Seite Erscheinungsbild der Anwendung aktiviert wird.

vlb

Visuelle LiveBindings-Datei. Siehe LiveBindings-Designer.

#nn
  1. nn = #00, #01, #02 usw. Von BCC32 erzeugte vorcompilierte C++-Header-Datei. (BCC64 unterstützt .h-Dateien.) Siehe Überblick zu vorcompilierten Headern.

Siehe auch

In anderen Sprachen