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IDE-Befehlszeilenoptionen

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Beschreibung der Optionen für den Start der IDE von der Befehlszeile.

Inhaltsverzeichnis

IDE-Befehlszeilenoptionen

Im Folgenden werden die Optionen beschrieben, die Sie beim Start der IDE von der Befehlszeile angeben können.

Allen Optionen muss entweder ein Bindestrich (-) oder ein Schrägstrich (/) vorangestellt werden (falls nicht anders angegeben). Da keine Unterscheidung zwischen Groß- und Kleinschreibung stattfindet, sind folgende Optionen identisch:

-d /d -D /D

Verwenden Sie die IDE-Befehlszeilenoptionen mit dem IDE-Startbefehl:

bds.exe

Beispiele

Code Ergebnis
bds.exe -ns

Startet die RAD Studio-IDE ohne Eingangsbildschirm.

bds.exe -sd c:\test\source -d c:\test\myprog.exe \mbox{-}td
  • Startet die RAD Studio-IDE.
  • Lädt die Datei C:\TEST\MYPROG.EXE in den Debugger.
  • Legt C:\TEST\SOURCE als Verzeichnis für den Quelltext fest.

Die Option -td und alle anderen Argumente nach der Debugger-Option (-d exename) werden als Parameter an die ausführbare Datei C:\TEST\MYPROG.EXE übergeben.

Allgemeine Optionen

Option Beschreibung

?

Öffnet die IDE und aktiviert die Online-Hilfe für die IDE-Befehlszeilenoptionen.

-- (zwei Bindestriche)

Der Rest der Befehlszeile wird ignoriert.

ns

Kein Startbildschirm. Die IDE wird ohne Eingangsbildschirm gestartet.

np

Keine Willkommensseite. Die Willkommensseite wird nach dem Start der IDE nicht angezeigt.

personality

Startet die angegebene Personality der RAD Studio-IDE. Die folgenden Werte sind für Personality möglich:

  • Delphi
  • CBuilder

regkey

Ein anderer Registrierungsschlüssel. Es kann ein anderer Basis-Registrierungsschlüssel angegeben werden, sodass die Ausführung zweier Instanzen der IDE mit unterschiedlichen Konfigurationen möglich ist. Komponentenentwickler können dann zum Debuggen einer Komponente während des Entwurfs die IDE als Hostanwendung verwenden, ohne dass die Debug-IDE durch das Laden des Komponenten-Package Konflikte verursacht.

Debugger-Optionen

Option Beschreibung

attach:%1;%2

Eine Debugging-Zuordnung wird vorgenommen. Das Argument %1 wird als Prozess-ID, %2 als Ereignis-ID für diesen Prozess verwendet. Obwohl die Option attach auch manuell verwendet werden kann, wird sie meistens beim Just-in-Time-Debugging eingesetzt.

ExeName       

Die angegebene ausführbare Datei (ExeName) wird in den Debugger geladen. Alle nach ExeName angegebenen Optionen werden von der IDE ignoriert und als Parameter an das Programm übergeben. Zwischen dem -d und ExeName kann ein Leerzeichen stehen.


Die folgenden Optionen können nur zusammen mit der Option -d verwendet werden:

debugger=borwin32

debugger=embwin32

debugger=embwin64

debugger=embmacosx

Legt fest, welcher Debugger verwendet werden soll. Wird diese Option weggelassen, wird der Debugger verwendet, der zuerst bei der IDE registriert wurde.

  • borwin32</span> und <code>embwin32 ruft den Win32 Debugger auf, der der in der IDE eingebettete Standard-Debugger von 32-Bit-Windows ist.
  • embwin64 ruft den Win64 Debugger auf (für das Debuggen von 64-Bit-Windows-Anwendungen).
  • embmacosx ruft den OS X Debugger ab (für das Debuggen von plattformübergreifenden Anwendungen mit Mac OS X als Zielplattform).

Sie können diese speziellen Option sowohl mit der Option attach als auch mit der Option -d verwenden.

l

(kleines L) Assembler-Start. Der Startcode wird nicht ausgeführt. Diese Option muss zusammen mit -d verwendet werden. Sie bewirkt, dass der Startcode nicht ausgeführt wird. Normalerweise versucht der Debugger, den Prozess bis zur Funktion main oder WinMain auszuführen. Mit der Option -l wird der Prozess lediglich geladen, aber kein Startcode ausgeführt.

sd Verzeichnisse

Quellverzeichnisse. Diese Option muss zusammen mit -d verwendet werden. Sie legt das oder die Quelltextverzeichnisse fest. Mehrere Werte müssen jeweils durch ein Semikolon getrennt werden. Die Verzeichnisse werden für die Einstellung Pfad für Debugger verwendet (die auch in der Registerkarte Projekt > Optionen > Debugger festgelegt werden kann). Zwischen "sd" und der Verzeichnisliste darf kein Leerzeichen stehen.

Host-Name

Host-Name des externen Debuggers. Diese Option muss zusammen mit -d verwendet werden. Eine externe Debug-Sitzung wird gestartet, wobei der Host-Name den Host angibt, auf dem das Debuggen ausgeführt wird. Das externe Debug-Server-Programm muss auf dem externen Host laufen.

Arbeitsverzeichnis

Legt das Arbeitsverzeichnis für Ihre Debug-Sitzung fest (entspricht der Einstellung Arbeitsverzeichnis im Dialogfeld Prozess laden).

Projektoptionen

Option Beschreibung

Dateiname

Die (ohne Bindestrich) angegebene Datei wird in die IDE geladen. Dies kann ein Projekt, eine Projektgruppe oder eine bestimmte Einzeldatei sein.

b

AutoBuild. Diese Option muss zusammen mit Dateiname verwendet werden. Sie bewirkt, dass das angegebene Projekt bzw. die Projektgruppe beim Start der IDE automatisch erstellt wird. Die dabei generierten Hinweise, Fehler und Warnungen werden in einer Datei gespeichert. Danach wird die IDE geschlossen. Auf diese Weise können Anwendungen im Stapelmodus mit Hilfe einer Stapeldatei erstellt werden. Die Fehlerstufe ist 0 bei erfolgreicher Erstellung und 1 im Fehlerfall. Standardmäßig erhält die Ausgabedatei den Namen "Dateiname" mit der Erweiterung .err. Dieses Verhalten kann mit der Option -o außer Kraft gesetzt werden.

m

AutoMake. Diese Option entspricht "b", führt aber anstelle einer vollständigen Erstellung ein Make durch.

Ausgabedatei

Ausgabedatei. Diese Option muss zusammen mit -b oder -m verwendet werden und legt die Ausgabedatei fest. Diese Datei wird anstelle der Standarddatei für Hinweise, Warnungen und Fehlermeldungen verwendet.

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