Delphi-Compiler

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Projekt > Optionen > Erzeugen > Delphi-Compiler

Auf dieser Seite legen Sie die Delphi-Compiler-Optionen für das aktuelle Projekt fest.

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Hinweis: Nicht alle der hier beschriebenen Optionen stehen für alle Projekttypen zur Verfügung. Zum Beispiel ist die Option DCP-Ausgabeverzeichnis nicht für C++-Projekte verfügbar.
Optionen Beschreibung

Ziel, Übernehmen, Speichern

Siehe Optionen für das Ziel.

Gemeinsame Elemente

Siehe Gemeinsame Elemente auf den Projektoptionsseiten.


Element Beschreibung Compiler-Optionen Alle Plattformen werden unterstützt (sofern nicht anders angegeben)

Bedingungen

Gibt die Symbole an, auf die in Ihren bedingten Compiler-Direktiven verwiesen wird. Trennen Sie mehrere Symbole durch Semikolon. Geben Sie z. B. Folgendes ein: DEBUG;Platform32Bit. Klicken Sie auf Ellipse, um das Dialogfeld Bedingungen zu öffnen.

-D

DCP-Ausgabeverzeichnis

Gibt das Verzeichnis an, in dem die Compilierte-Package-Datei (.dcp) während der Compilierung gespeichert wird. Wenn Sie hier keinen Wert angeben, wird das globale DCP-Ausgabeverzeichnis aus der Seite Tools > Optionen > Umgebungsoptionen > Delphi-Optionen > Bibliothek verwendet. Mit der Popup-Schaltfläche Ellipse öffnen Sie ein <Listen>-Dialogfeld zum Auswählen und Hinzufügen von Verzeichnissen. Die Beschreibung dieses Dialogfelds finden Sie unter Gemeinsame Elemente auf den Projektoptionsseiten.

-LN

Framework-Suchpfad

Gibt den Suchpfad oder die Pfade an, in denen der Compiler nach den Frameworks suchen soll. Mehrere Aliase müssen durch ein Semikolon voneinander getrennt werden.

‑‑frameworkpath

iOS-Gerät 64 Bit 

Ausgabeverzeichnis

Gibt das Verzeichnis an, in dem der Compiler die ausführbare Datei speichert. Mit der Popup-Schaltfläche Ellipse öffnen Sie ein <Listen>-Dialogfeld zum Auswählen und Hinzufügen von Verzeichnissen. Die Beschreibung dieses Dialogfelds finden Sie unter Gemeinsame Elemente auf den Projektoptionsseiten.

-E

Package-Ausgabeverzeichnis

Legt das Verzeichnis fest, in das die erstellten Package-Dateien geschrieben werden. Mit der Popup-Schaltfläche Ellipse öffnen Sie ein <Listen>-Dialogfeld zum Auswählen und Hinzufügen von Verzeichnissen. Die Beschreibung dieses Dialogfelds finden Sie unter Gemeinsame Elemente auf den Projektoptionsseiten. Mit dieser Option wird das Augabeverzeichnis der folgenden Dateien ermittelt:

-LE

Suchpfad

Legt den Pfad für die Quelltextdateien fest. Nur die Dateien in den Verzeichnissen, die hier oder im Suchpfad für Bibliotheken angegeben sind, werden vom Compiler berücksichtigt. Wenn Sie Ihr Projekt mit einer Datei erzeugen möchten, die nicht im Suchpfad enthalten ist, wird ein Compiler-Fehler ausgegeben. Sie müssen den vollständigen Pfad angeben. Trennen Sie mehrere Verzeichnisnamen jeweils durch ein Semikolon. Whitespaces vor und nach dem Semikolon sind zulässig, aber nicht erforderlich. Sie können relative und absolute Pfadnamen sowie zur aktuellen Position relative Pfadnamen angeben.

-U

Allgemeine Meldungen anzeigen

Setzen Sie diese Option auf True, um die Informationsbenachrichtigungen in der Ausgabe-Registerkarte Fenster: Meldungen anzuzeigen.

Stammpfad für Systembibliothek

Gibt den Stammpfad oder die Pfade an, in denen der Compiler nach den Systembibliotheken suchen soll. Mehrere Aliase müssen durch ein Semikolon voneinander getrennt werden.

‑‑syslibroot

iOS-Gerät 64 Bit 

Unit-Aliase

Dient der Abwärtskompatibilität. Geben Sie hier Aliasnamen für Units an, die in neueren Versionen einen anderen Namen haben oder zu einer Unit zusammengefasst sind. Das Format ist

<alte_Unit>=<neue_Unit>

Zum Beispiel:

Forms=Xforms

Mehrere Aliase müssen durch ein Semikolon voneinander getrennt werden. Der voreingestellte Wert für Delphi ist: WinTypes=Windows;WinProcs=Windows.Default. Mit der Popup-Schaltfläche Ellipse öffnen Sie ein <Listen>-Dialogfeld zum Auswählen und Hinzufügen von Unit-Aliasen. Die Beschreibung dieses Dialogfelds finden Sie unter Gemeinsame Elemente auf den Projektoptionsseiten.

-A

Ausgabeverzeichnis für Units

Legt ein separates Verzeichnis für die compilierten Units (.dcu)-Dateien fest. Klicken Sie auf Ellipse , um das Dialogfeld Ordner suchen zu öffnen.

-NU

Unit-Gültigkeitsbereichsnamen

Legt die Unit-Gültigkeitsbereichsnamen (mit Präfixen) für Delphi-Namespaces in der Punktnotation fest, damit Sie teilweise qualifizierte Namen im Code und in uses-Klauseln oder #include-Anweisungen verwenden können. Es gibt zwei Möglichkeiten zum Hinzufügen von Unit-Gültigkeitsbereichsnamen zu einer Delphi-Unit:

  • Geben Sie den vollständigen Gültigkeitsbereichsnamen in der uses-Klausel an. Zum Beispiel:
    • uses FMX.Graphics; (Delphi)
  • Fügen Sie den Unit-Gültigkeitsbereichsnamen (z. B. FMX) in das Feld Unit-Gültigkeitsbereichsnamen ein. Der Unit-Gültigkeitsbereichsname FMX wird dann automatisch für Unit-Namen übernommen, die zu diesem Unit-Gültigkeitsbereich gehören, und Sie brauchen nur Folgendes anzugeben:
    • uses Graphics; (Delphi)

Mit der Popup-Schaltfläche Ellipse öffnen Sie ein <Listen>-Dialogfeld zum Auswählen und Hinzufügen von Gültigkeitsbereichsnamen. Die Beschreibung dieses Dialogfelds finden Sie unter Gemeinsame Elemente auf den Projektoptionsseiten und <Listen>-Dialogfeld.

-NS|

MSBuild extern für die Compilierung verwenden

If enabled, your project is built outside the IDE using MSBuild. Verwenden Sie diese Option, wenn für RAD Studio beim Erzeugen Ihrer Projektgruppe zu wenig Arbeitsspeicher vorhanden ist. Sie müssen:

  • Bei Verwendung dieser Option Ihr Projekt vor dem Erzeugen speichern.
  • Auf der Seite Linken die Option Mit externen Debug-Symbolen aktivieren, wenn Sie den integrierten Debugger mit Ihrem MSBuild-Projekt verwenden möchten.

Vorgabe = False

Hinweis: Verwenden Sie diese Option, um Probleme zu vermeiden, wenn die Befehlszeile für DCC32 3.200 Byte überschreitet. Wenn diese Option aktiviert ist, erzeugt das MSBuild-Skript automatisch eine Antwortdatei <Ihr Projekt>.cmds, die an DCC32 übergeben wird.

Tipps

  • Wenn bei der Compilierung eines Projekts die Compiler-Optionen im Fenster Meldungen angezeigt werden sollen, wählen Sie Tools > Optionen > Umgebungsoptionen aus und aktivieren Sie die Option Befehlszeile anzeigen. Beim nächsten Compilieren eines Projekts werden der Befehl, der zur Compilierung des Projekts verwendet wurde, und die Antwortdatei im Fenster Meldungen angezeigt. In der Antwortdatei sind die Compiler-Optionen und die zu compilierenden Dateien aufgeführt.
  • Mehrere Werte in einem Eingabefeld trennen Sie durch ein Semikolon. Um mehrere Werte mithilfe eines Dialogfeldes hinzuzufügen, können Sie alternativ auch auf die Ellipsen-Schaltfläche neben dem Eingabefeld klicken.
  • Mit der folgenden Syntax legen Sie in einem Eingabefeld Umgebungsvariablen oder von der IDE definierte Umgebungsvariablen für das Betriebssystem fest: $(VariableName)
    Die Variable $(Config) wird beispielsweise in die Konfiguration aufgelöst, die im Feld "Ziel" auf der jeweiligen Seite des Dialogfelds "Projektoptionen" festgelegt ist, auf der $(Config) angegeben ist. Wenn Sie $(Config) in einen Pfad aufnehmen und dann bei der Erzeugung eine Debug-Konfiguration als Ziel angeben, schließt $(Config) nur das Debug-Verzeichnis ein und nicht die Elemente, die nur im Release-Verzeichnis vorhanden sind.

Übergeordnete Seiten

Siehe auch